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Gesunder Arbeitsplatz Dienstwagen?

Die Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zeigen in den meisten Bereichen eine absteigende Tendenz bei den Berufsunfällen. Trotzdem muss die Prävention weiterhin ernst genommen werden. Denn das Erreichte kann nur gehalten oder weiter verbessert werden, wenn alle, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich für gesunde und sichere Arbeitsplätze einsetzen.

Es geht hier im Wesentlichen auch um den sicheren und gesunden Arbeitsplatz Dienstwagen. Dass hier häufig das notwendige Wissen in den Unternehmen nicht vorhanden ist, mag ich vielleicht noch verstehen. Denn immer wieder gibt es Fuhrparkleiter, die den Job mehr oder weniger durch „Hand auflegen“ erhalten in Verbindung mit einer Kurzausbildung, die häufig mit den Worten endet: „…und dort drüben stehen die Ordner, wenn Sie reinschauen wird Ihnen schon alles klar. Viel Glück!“.

Anders sieht es auf der Seite vieler Leasing- und Automobilverkäufer aus. Die sich nicht selten mit so vollmundigen Titeln wie „Großkundenverkäufer“ oder „Flottenberater“ schminken und wenn jenen dann eine Frage zum Thema Arbeitssicherheit gestellt wird, kommt dann häufig der völlige fachliche Blackout. Ich hoffe, dass es nur ein fachlicher Blackout ist, wenn es wirklich ein Nichtwissen ist, dann ist es um die Mitarbeiterbildungswelt so manchen Anbieters wirklich traurig bestellt.  So wie vor kurzem in der Realität.

Ein renommierter Fuhrparkmanagementdienstleister verweigert die Bezahlung der UVV-Prüfung „Arbeitssicherheit“ gegenüber einem von uns ausgebildeten Fuhrpark-Serviceberater mit der Begründung die Kosten seien in den Inspektionskosten enthalten. In den Inspektionskosten sind jedoch nur die technischen Prüfkosten jedoch nicht die Arbeitssicherheit betreffenden Prüfkosten enthalten, denn das ist eine Inspektions unabhängige Prüfung, nämlich eine Arbeitsschutzprüfung nach DGUV 70.  Hier kann ich leider nur sagen: „Fünf Minus. Hinsetzen und lernen“ lieber Fuhrparkmanagementdienstleister.
Danke, dem gut informierten Großkundenverkaufsberater, der zusammen mit seinem Fuhrpark-Serviceberater, im Interesse des Kunden gekämpft und gesiegt hat.

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