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Winterräder! Auch dieses Jahr wieder...

Mal ganz ehrlich, wir wissen es doch. Jedes Jahr immer wieder das gleiche Ereignis mit den fast ebenso gleichen Diskussionen. Und das doch bei dem einen oder anderen Kollegen so wirklich berechtigt. Denn es gibt immer noch Fuhrparkleiter und Einkäufer, die sich als solche bezeichnen und trotzdem Jahr für Jahr den gleichen Blödsinn verzapfen. Sie kaufen Reifen, Felgen und Räderpakete zu Billigpreisen ein, ohne eigentlich so richtig zu wissen, auf was alles zu achten ist. Sie lassen Winterräder montieren und sparen sich die Radkappen, ohne zu wissen, welche wichtige Aufgabe so eine Radkappe eigentlich übernimmt. Sie lassen sich von Leasinggesellschaften auf Winterräder ohne Radkappen heben, da man die angeblich nicht braucht. Welch eine gefährliche Aussage der Leasinggesellschaft, was für eine leichtfertige Einstellung aus Geiz-ist-geil-Gedanken, diese Aussage auch noch zu glauben.  Denn steht der Radbolzen über das Felgenhorn hinaus, dann ist die allgemeine Betriebserlaubnis erloschen und das Fahrzeug wird verbotener Weise im Straßenverkehr bewegt.

Aber was soll es, Hauptsache es war billig. Zur Not reden sich diese Kollegen dann später heraus, sie hätten es gar nicht gewusst. Doch das hilft dem Unternehmen dann wirklich wenig, weil der Versicherer den verursachten Millionenschaden regressiert. Und die Firma in die Insolvenz marschiert.

So mancher spart dann auch noch an der Qualität der Reifen oder nimmt die Vorschriften der Berufsgenossenschaft Verkehr nicht so wichtig. Jeder seriöse Reifenhändler prüft vor der Montage ob noch ein Restprofil von mindestens 5 mm für den Winter gegeben ist, denn die Berufsgenossenschaft Verkehr empfiehlt also fordert eindeutig ein Mindestprofil von 4 mm. Und was macht so mancher unserer Kollegen, die lassen im Winter ihre Außendienstkollegen mit Profiltiefen unter 3mm rumrutschen. Ich nenne dieses Verhalten ganz klar und eindeutig „versuchte Körperverletzung mit Vorsatz“ im Sinne des Strafgesetzbuches. Ganz abgesehen von den Kollegen, die der Meinung sind, sie könnten in einigen Regionen der Republik gänzlich auf Winterräder aus Kostengründen verzichten. Mutig, mutig.

Aber ich weiß genau, sie gehören nicht zu diesen Kollegen. Sie haben Markenreifen- und Markenfelgen geordert. Sie wissen, dass eine Alu-Felge mittlerweile fast günstiger ist als eine Stahlfelge ist und lassen daher nur noch Alu montieren. Sie wissen, dass die Reifen, der einzige Kontakt zur Straße sind und achten stets darauf, dass im Winter niemand unter 4mm fährt. Und das ist gut, denn dann machen Sie auch einen guten Job.

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